logo ULC

Union Luxembourgeoise des Consommateurs

 Newsletter Décembre 2011

 

 

 

 

 

fr Madame, Monsieur,

Nous vous prions de trouver ci-joint notre communiqué de presse du 17/11/2011.
Vous en souhaitant bonne réception, veuillez agréer, Madame, Monsieur, l'expression de nos salutations très distinguées.

 


de Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

Anbei schicken wir Ihnen unsere Pressemitteilung vom 17/11/2011.
Mit freundlichen Grüssen.

 

Hospice Civil de Hamm: ULC prangert Abzockermethoden an!


Vor wenigen Wochen wurden die Bewohner des Pflegeheimes in Hamm (Hospice de Hamm) schriftlich darüber in Kenntnis gesetzt, dass ab 1. Januar 2012 für alle Bewohner neue Tarife gelten werden.
Dies stellt eine monatliche Mehrbelastung von bis zu 405,17 € dar. In Einzelfällen macht die Mehrbelastung sogar über 34 % pro Monat aus.
Begründet wird diese drakonische Preiserhöhung mit den Ergebnissen eines Finanzaudits, welches von den Pflegeheimen in Hamm und Pfaffental in Auftrag gegeben wurde. So einfach ist das also! Die ULC fragt sich, welche Verwaltung und Planung wohl praktiziert wurden, um in eine Situation zu geraten, bei der außenstehende Experten feststellen, dass offenbar bedeutende Finanzlöcher in der Kasse bestehen.
Der ULC wird des Weiteren zugetragen, dass das Pflegeheim in Hamm eine größere Summe an die Pflegeversicherung zurück erstatten muss, was nur bedeuten kann, dass von dieser Beträge kassiert wurden, für die keine konkrete Gegenleistung im Pflegebereich erbracht wurde. Sollte sich dies bestätigen, wäre es schlichtweg ein Skandal.
Hinzu kommt noch eine seitenlange Aufpreisliste für zusätzliche Leistungen. Bewohner beziehungsweise Familienangehörige die nicht in der Lage sind, die geforderten Summen aufzubringen, stehe gemäß Aussage der Verantwortlichen anlässlich einer Versammlung der
Heimbewohner, ja noch die Möglichkeit offen, sich vom „Fonds National de Solidarité“ finanziell helfen zu lassen. Oder eben ihre pflegebedürftigen Angehörigen woanders unterzubringen. Ein Affront, bedenkt man dass die Verantwortlichen den Heimbewohnern jede
genauere Begründung bezüglich der geforderten Preiserhöhungen schuldig bleiben und weder einer der Verwaltungsratsmitglieder, noch die Direktorin in der kürzlich stattgefundenen Versammlung anwesend waren.
Was sagt der Verwaltungsrat des „Hospice de Hamm“ hierzu, in welchem alle im Gemeinderat präsenten politischen Parteien vertreten sind? Was das zuständige Familienministerium? Es ist zu
einfach, die Mehrkosten pauschal mit dem Bau eines neuen Gebäudes zu begründen. Wie wurde denn hier kalkuliert?
Die ULC fordert die Verantwortlichen des „Hospice de Hamm“ auf, die geforderten Preiserhöhungen nach unten zu korrigieren und alle Fakten offen zu legen.


Mitgeteilt von der ULC am 16. November 2011

 

 

 

t�l�charger le fichier joint : (25 KB)