E-Commerce


Einleitung
Der elektronische Handel – in den 90er-Jahren und sogar noch Anfang des 21. Jahrhunderts wenig verbreitet – hat sich im Laufe der letzten Jahre erheblich entwickelt.
1998 war es originell und innovativ, Kleidung im Internet zu kaufen. Heutzutage ist dies viel populärer.
Im Dienstleistungsbereich hat sich vor allem der Tourismussektor im Internet entwickelt. Mittlerweile werden recht häufig Flugtickets oder Hotelzimmer online gebucht.
Neben dem Online-Handel scheinen die anderen Fernabsatzverfahren an Bedeutung zu verlieren, bleiben aber dennoch recht präsent.
Teleshopping wird zwar nicht mehr als revolutionäre Verkaufstechnik betrachtet, zahlreiche Fernsehsender strahlen allerdings noch immer verschiedene erfolgreiche Teleshopping Sendungen aus.
Auch Katalogversandhäuser behalten ihr Verkaufssystem bei, bieten allerdings immer häufiger gleichzeitig auch ein Verkaufssystem übers Internet an.
Diese verschiedenen, recht neuen Vertriebsmethoden haben die herkömmlichen Verfahren auf den Kopf gestellt: Der Verbraucher geht nicht mehr in den Laden, sondern der Händler kommt gewissermaßen bei seinen Kunden vorbei.
Der Verbraucher kann somit gemütlich in seinem Wohnzimmer einkaufen und spart sich den lästigen Weg in die Geschäfte und das dortige Gedränge und Warten.
Der Verbraucher ist jedoch nicht vor einem impulsiven Kauf sicher, denn was geht leichter und schneller als ein kleiner „Klick“?
Ferneinkäufe haben gewisse Vorteile, beinhalten jedoch auch gewisse Risiken.
Obwohl heutzutage immer mehr Verbraucher dem Online-Handel sowie anderen Arten der Fernabsatzverträge vertrauen, müssen stets gewisse Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
Erstes Ziel dieser Broschüre ist es, die Verbraucher mit den für die verschiedenen Fernabsatzverträge geltenden Regelungen vertraut zu machen und ihnen grundlegende Informationen bereitzustellen, damit sie mögliche Schwierigkeiten voraussehen und sich auch bei Problemen richtig verhalten können.
Diese Broschüre hat jedoch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Der Bereich des Fernabsatzes von Finanzdienstleistungen, der noch spezielleren Regelungen unterliegt, wird hier nicht behandelt.
Die ULC steht ihren Mitgliedern für weitere Auskünfte gern zur Verfügung