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Union Luxembourgeoise des Consommateurs

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fr Madame, Monsieur,

Nous vous prions de trouver ci-joint notre communiqué de presse du 28/11/2015.
La traduction française suivra. Vous en souhaitant bonne réception, veuillez agréer, Madame, Monsieur, l'expression de nos salutations très distinguées.

 

 

de Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

Anbei schicken wir Ihnen unsere Pressemitteilung vom 28/11/2015, welcher nur in deutscher Sprache zur verfügung steht.4
Mit freundlichen Grüssen.

 


 
Die ULC kritisiert die Schließung von Postfilialen

Bereits im Jahre 2007 hatte der damalige für die Post zuständige Wirtschaftsminister die Schließung verschiedener Postfilialen befürwortet. Bedingt durch den öffentlichen Widerstand war es jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht dazu gekommen, dies im Interesse der Erhaltung des Universaldienstes, zu dem die Post verpflichtet ist.

Diese Argumente scheinen jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr zu gelten, da der Wirtschaftsminister kürzlich bestätigte, dass der Post-Verwaltungsrat dem „comité directeur“ grünes Licht gegeben hat um eine Reihe von Postfilialen zu schließen.

Die ULC spricht sich gegen die vorgesehene Schließung von Postfilialen aus, da das Postunternehmen, ehemals ein staatlicher Betrieb, einen Dienst am Bürger im Rahmen des Universaldienstes zu leisten hat. So darf nach Meinung der ULC ein reines Rentabilitätskalkül nicht maßgebend sein. Vielmehr sollte es darum gehen, das Dienstleistungsangebot für die Kunden attraktiv zu gestalten. Dieses Ziel wird mit Sicherheit nicht durch die Schließung von Postfilialen erreicht, sondern eher durch attraktivere Öffnungszeiten für die Kunden.

Hieran ändert auch die Tatsache nichts, dass Automaten aufgestellt werden, im Rahmen des sogenannten „self-post“ Projektes, dessen Ziel es ist, den Kunden selbst die Arbeit erledigen zu lassen.

Ein umständliches und unattraktives Dienstleistungsangebot der Luxemburger Post wird mittelfristig eher Verluste als Umsatzsteigerungen nach sich ziehen.

Bestehende Sicherheitsprobleme in einigen Postbüros können durch eine Anpassung der Infrastrukturen behoben werden. Letztlich warnt die ULC vor einer Überbelastung der Postboten, die in Zukunft nun nicht mehr nur Briefe und Pakete zustellen werden, sondern diese auch abnehmen. Hinzu kommt der Verkauf von Briefmarken sowie Geldabhebungen und Einzahlungen eines begrenzten Betrages auf Postcheckkonten, die Lagerung von Postsendungen, der Verkauf von vorfrankierten Umschlägen sowie von Verpackungen und auch das Bestellen von Münzrollen. Verbraucher die morgens das Haus zur Arbeit verlassen wird der Postbote nicht antreffen können.

Mitgeteilt von der ULC am 26. November 2015
 
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