Im vorliegenden Fall ging es um das persönliche Kundenkonto eines unserer Mitglieder bei einem Anbieter von physischen Produkten und digitalen Dienstleistungen. Als ihr Ehemann sie bat, ihre private E-Mail-Adresse vorübergehend mit dem neu eingerichteten Geschäftskonto seiner Firma zu verknüpfen, stimmte sie zu. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass diese Lösung für ihre eigenen, privaten Einkäufe unpraktisch war.
Sie entschied sich daher, sich wieder aus dem Geschäftskonto zu lösen. Wichtig ist dabei: Unser Mitglied hat zu keinem Zeitpunkt die Löschung ihres persönlichen Kontos verlangt, sondern lediglich die Trennung vom Geschäftskonto ihres Mannes.
Seitdem existierte aus Sicht des Anbieters ihre E-Mail-Adresse jedoch schlichtweg nicht mehr. Die Folge: Ihr gesamter Bestellverlauf, Vorbestellungen, Wunschlisten und weitere gespeicherte Daten waren nicht mehr zugänglich. Weder ein Brief noch rund zehn E-Mails führten zu einer Lösung; ihre Bitte um vollständige Wiederherstellung ihres persönlichen Kontos blieb unbeachtet.
Schließlich wandte sich unser Mitglied an uns. Wir nahmen direkt Kontakt mit dem Unternehmen auf. Entgegen aller anfänglichen Zweifel konnte das Konto letztlich wiederhergestellt werden.
Zum Abschluss ihres Dossiers bedankte sie sich für unsere Unterstützung und sagte, dass sich ihr Kampf ohne unsere Hilfe wie „David gegen Goliath“ angefühlt habe. Umso erfreulicher, dass am Ende alles gut ausgegangen ist!