Liebe Verbraucherinnen,
liebe Verbraucher,
in dieser Ausgabe widmen wir uns erneut einem Sicherheitsthema zu – der Vorsorge für Krisenzeiten.
Der durch einen Sabotageakt verursachte Stromausfall in der deutschen Hauptstadt Berlin, bei dem mehr als 30.000 Haushalte mehrere Tage von der Stromversorgung abgeschnitten waren, liegt erst einige Wochen zurück. Erschwerend kam hier hinzu, dass das Ganze im Winter bei eisigen Temperaturen passiert war.
Wir möchten hier keine Panik verbreiten, aber ein gewissen Maß an Vorbereitung kann jeden Haushalt resistenter bei einem solchen oder ähnlichen Ergeignis machen. In einigen europäischen Ländern gab es dazu auch schon Hinweise und Rätschläge seitens der Regierungen.
Sofortmaßnahmen und Ausrüstung, die im Haushalt vorhanden sein sollten
Licht und Wärme: Kerzen, batteriebetriebene Taschenlampen (gegebenenfalls mit Kurbel), Streichhölzer, warme Kleidung, Decken, Schlafsack, Holzvorrat (Kaminöfen).
Nahrung und Wasser: Wasser (mindestens zwei Liter pro Person und Tag), haltbare Lebensmittel (Konserven, Müsliriegel) für mehrere Tage, Campingkocher mit Gaskartuschen.
Kommunikation: Batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio, voll aufgeladene Powerbanks für Mobiltelefone.
Hygiene und Gesundheit: Erste-Hilfe-Set, persönliche Medikamente, Hygieneartikel.
Sonstiges: Bargeld, wichtige Dokumente (Kopien), Feuerlöscher – griffbereit!
Verhalten bei Stromausfall
Sicherheit geht vor: Schalten Sie empfindliche Elektrogeräte (PC, Fernseher, Herd) aus oder ziehen Sie den Stecker, um Schäden durch Überspannung zu verhindern, wenn der Strom zurückkehrt.
Wärme halten: Schließen Sie Türen und bleiben Sie in einem Raum, um die Wärme zu konservieren, falls Sie keine Heizung haben.