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Energiespartipp - Waschen und Trocknen (1)

Energie beim Waschen und Trocknen spart man unter anderem mit modernen, effizienten Geräten, niedrigen Waschtemperaturen und voller Beladung. Aber auch andere Tipps helfen beim Senken des Stromverbrauchs und der Kosten.
20 März 2026
© Erhan Inga / Shutterstock.com

Bei unserem Energiespartipp geht es diesmal um die Themen Waschen und Trocknen. Mit nachfolgenden Tipps können Sie nicht nur Energie, sondern auch Geld sparen.

  • Moderne Waschmaschine anschaffen: Ein neues Gerät lohnt sich besonders für Haushalte, die viel waschen. Hochwertige Waschmaschinen sind nicht nur wegen ihrer längeren Lebensdauer unter dem Strich oft günstiger als billige Geräte. Sie verbrauchen in der Regel auch deutlich weniger Wasser – und benötigen dadurch weniger Strom zum Aufheizen.
  • Bei niedrigen Temperaturen waschen: Niedrige Temperaturen sparen Energie. Bei nur leicht verschmutzter Wäsche reichen oft 30 Grad, bei Kochwäsche tun es meist auch 60 Grad. Beachten Sie die Hinweise der Waschmittel.
  • Maschine richtig beladen: Die Waschmaschine am besten immer voll beladen. Bei halbvoller Trommel wird Wasser und Strom vergeudet. Neuere Geräte haben oft Sparprogramme für kleine Wäschemengen. Energiespar- oder Öko-Programme laufen zwar länger, begnügen sich aber ebenfalls mit weniger Wasser und damit mit weniger Strom.
  • Auf Vorwäsche verzichten: Das zusätzliche Vorwaschprogramm am besten nur für sehr stark verschmutzte Wäsche verwenden. Hartnäckige Flecken können mit Spezialmitteln wie Fleckenentfernern, Gallseife oder Bleiche vorbehandelt werden.
    Waschmittel sparsam dosieren: Die meisten modernen Waschmittel reinigen Wäsche schon bei niedrigen Temperaturen gut. Waschmittel am besten entsprechend der Wasserhärte und dem Grad der Verschmutzung dosieren.
  • Warmwasser-Anschluss nutzen: Die meisten Waschmaschinen lassen sich mit einem Vorschaltgerät an die Warmwasserleitung anschließen. Das rechnet sich besonders bei energieeffizienter Warmwasseraufbereitung – etwa über eine Solaranlage oder eine Wärmepumpe.
  • Wäschetrockner wenig benutzen / effizient trocknen: Wer keinen Wäschetrockner hat, spart am meisten Strom. Wer nicht ganz darauf verzichten kann, verwendet ihn nur, wenn nötig und lässt die Wäsche stattdessen immer mal wieder lufttrocknen. Wird der Trockner gebraucht, dann am besten nicht „halb leer“ laufen lassen. Der Schleudergang der Waschmaschine trocknet bei 1 600 Umdrehungen pro Minute ihre Kleider in der ersten Minute bis zu 55 Prozent. Es lohnt sich also, vor dem Trocknen der Kleider im Trockner den Schleudergang der Waschmaschine zu aktivieren.
  • Wäschetrockner-Flusensieb reinigen: Das Flusensieb im Trockner regelmäßig reinigen. Ein volles Flusensieb reduziert die Trocknergeschwindigkeit und die Effizienz des Gerätes, das benötigt mehr Energie. Die Maschine kann so auch überhitzen und die Brandgefahr steigt.
  • Waschraum / Keller lüften: Die meisten Waschmaschinen und Trockner befinden sich in Kellerräumen. Im Sommer und im Winter sollte man auf einen ausreichend Luftaustausch (Belüftung) achten, da sich ansonsten an feuchten und zu kalten Stellen Schimmel bilden kann

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