Liebe Mitglieder,
Der Schulanfang steht vor der Tür, während ich Ihnen diese Zeilen schreibe. Doch ist dies wirklich das brennendste Thema? Zugegeben, die stärksten Hitzewellen des Jahres liegen nun – logischerweise – hinter uns, und wir hoffen auf eine wieder angenehmere Wetterlage. Doch ist dieses Kapitel damit wirklich abgeschlossen? Sollten wir nicht weiterhin aufmerksam verfolgen, ob die Regierung und die verschiedenen Ministerien sich endlich mit der notwendigen Politik zur Anpassung an den Klimawandel befassen, anstatt abzuwarten, bis die Gemüter im kommenden Frühjahr mit steigenden Temperaturen wieder erhitzt werden? Müsste eine solche Politik auch den Verbraucherschutz betreffen? Ja, und zwar auf mehreren Ebenen.
Klimawandel bedeutet Hitzewellen, aber auch ein erhöhtes Waldbrandrisiko: Welche Maßnahmen gibt es, um Eigentümer dabei zu unterstützen, ihre Wohnungen und Häuser besser gegen Hitze zu dämmen und zu schützen? Wie können bei der Gestaltung privater Außenbereiche die richtigen Entscheidungen getroffen werden, um kühle Rückzugsorte zu schaffen, ohne gleichzeitig das Risiko einer Brandausbreitung zu erhöhen? Eine politische Auseinandersetzung mit diesen Fragen, gefolgt von einer Informationskampagne und gezielten Hilfen für Verbraucherinnen und Verbraucher, wäre sicherlich sinnvoll.
Sind die gemeinschaftlichen Infrastrukturen – Kindertagesstätten, Schulen, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime usw. – ausreichend an diese neuen Bedingungen angepasst?
Weitere Probleme im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Stürme und die daraus resultierenden Überschwemmungen. Sind die Versicherungsangebote darauf abgestimmt?
Diese Themen betreffen gleichermaßen den Umweltschutz, die Finanzen, die Raumplanung, das öffentliche Bauwesen, die Gesundheit und den Verbraucherschutz.
Ich denke, man sollte das Eisen schmieden, solange es heiß ist, auch wenn die Versuchung groß ist, „zur Tagesordnung überzugehen“: In den kommenden Wochen müssen wir einen konstruktiven Dialog mit unseren Ministerinnen und Ministern aufnehmen.
Natürlich sind für viele Verbraucherinnen und Verbraucher zunächst einmal der Schulanfang und die damit verbundenen Ausgaben das unmittelbarste Anliegen. Der September ist häufig auch der Zeitpunkt, an dem Verbraucherinnen und Verbraucher jeden Alters eine neue Aktivität beginnen oder ein neues Abonnement für ein Fitnessstudio oder eine andere Einrichtung abschließen. Und als wäre das noch nicht genug, steigen auch die Kraftstoffpreise wieder.
Was können wir in diesem Zusammenhang tun, um Ihnen zu helfen? Es gilt nach wie vor derselbe Rat: Vergleichen Sie die Produktpreise. Bei Dienstleistungen sollten Sie alle Vertragsbedingungen sorgfältig durchlesen und uns gerne Fragen stellen, bevor Sie unterschreiben! Um Ihnen dabei zu helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, möchten wir Sie daran erinnern, dass es einige offizielle Vergleichstools gibt: calculix.lu für Strom und Gas, ilr.smartcompare.lu für Telekommunikation (Festnetz-Internet, Fernsehen, Festnetztelefon, Mobilfunkdienste) und frais-compte-paiement.lu für Gebühren im Zusammenhang mit Zahlungskonten.
Eine gute Rentrée an alle!